Würzig, grob und grün - Unser Pesto machen wir so (und wie das Basilikum endlich überlebte!) - Müpfel & Tüpfel
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Würzig, grob und grün – Unser Pesto machen wir so (und wie das Basilikum endlich überlebte!)

Der Müpfel liebt Nudeln mit Pesto. Also machen wir Pesto. Das schmeckt schön kräftig und ist appetitlich grün.

Eigentlich ist ein Pesto nicht schwer zuzubereiten – wenn man es sich erst einmal zurechtgetüftelt hat.

Von Seiten der Zutaten ist alles klar:

grüne Kräuter, klassisch Basilikum, aber es darf sich auch Petersilie oder anderes grün untermischen

geriebener Käse, natürlich Parmesan als Klassiker oder eben ein anderer würziger Hartkäse

Nussiges, Pinienkerne oder ander Nüsse/Kerne

Geschmacklich abgerundet mit Knoblauch, Salz, Pfeffer, Zitronenabrieb und -Saft

Zu schaffen machte mir lange die Art und Weise, das Alles zu einer mehr oder weniger homogenen Paste zu verarbeiten. 

Das erste Pesto habe ich in unserem altem Standmixer gemixt. Der war VIEL zu groß für dieses Vorhaben und musste ordentlich rackern um die Zutaten zu vermengen. Oder besser, ich musste dutzende Male alles wieder runterstochern weil die Zutaten im Standmixer sofort an den Wänden klebten. Darum wurde der Motor warm und das Olivenöl als Folge bitter.

Ein kleiner Zerkleinerer musste her. Jetzt kann ich das Pesto in diesem neuen kleinen Zerkleinerer zwar schnell mixen, ich bin mit dem Gerät aber ganz und gar nicht zufrieden.

Darum bleibt noch der Weg ohne die elektrischen Helferchen. Nämlich etappenweise mit viel Handarbeit beim Kräuter hacken und im Mörser – wir mögen es sowieso ganz gerne wenn das Pesto noch Struktur hat.

Photo by Stephanie Studer on Unsplash

Der Müpfel liebt sein Pesto mit viel Basilikum (und Petersilie). Basilikum kann man in fast allen Supermärkten und auf dem Wochenmarkt das ganze Jahr frisch kaufen, nämlich getopft. Und diese Töpfchen können mich an den Rand der Verzweiflung treiben. Denn das Basilikum im Topf überlebte bei uns nie lange, nicht etwas weil wir es aufessen, sondern weil es sobald ich es nach Hause getragen habe einfach eingeht. Wenn ich es mal länger durchbringe wächst es einfach nicht. Zum Mäuse melken ist das, mit mir und dem Basilikum.

Aber dann kommt meine Mama, die nicht nur einen grünen Daumen hat sondern mindestens zwei, und sagt: “Das ist viel zu eng!” und meint damit die Basilikumtriebe im Topf. 

Also rupfe ich jetzt nicht nur die Blätter von den Stielen, sondern zupfe vorsichtig den ganzen Stiel mit Wurzel aus dem Topf. Schön gleichmäßig über die Fläche des Töpfchens die Triebe ausdünnen, die Blätter dann abzupfen und sehr fein hacken oder in den Zerkleinerer geben.

Den ausgedünnten Basilikumtopf auf die Fensterbank stellen, nicht in die volle Sonne, aber schön hell und gerade eben feucht halten. So geht es bei uns tatsächlich nicht mehr ein und entwickelt in den Blattachsen sogar neue Blättchen und Seitenrtiebe.

Photo by Artur Rutkowski on Unsplash

Zutaten für 4 Portionen

genauso viel Petersilie, sehr fein gehackt

1 Knoblauchzehe, sehr fein gehackt

3 EL oder 25 g Pinienkerne, ohne Fett in der Pfanne angeröstet, fein gemörsert oder mit in den Zerkleinerer

Parmesan, frisch und fein gerieben (3-5 EL)

Gutes Olivenöl, nach Geschmack und mindestens so viel um die Paste zu überschichten, etwa 1 kleine Tasse

Salz, Pfeffer, etwas Zitronenabrieb oder –saft

Zubereitung im Mörser

Den Knoblauch und die angerösteten Pinienkerne mit etwas Salz im Mörser mit dem Stößel gründlich zerdrücken und zerreiben. Nach und nach den gerieben Parmesan in den Mörser geben und einarbeiten. Danach die sehr fein gehackten Kräuter einarbeiten und zu einer Paste zerstoßen. Salzen, pfeffern und ein Spritzer Zitronensaft bzw. eine Prise Zitronenschale nach Geschmack. In ein geeignetes Glas geben und dort mit Olivenöl vermengen bis das Pesto die gewünschte Konsistenz hat. Ich mache gerne eine dicke Paste und mische dann frisch etwas Nudelwasser dazu. Im Glas glatt streichen und mit einem dünnen Film Olivenöl bedecken. So kann es auch ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Zubereitung im Zerkleinerer

Kräuter, Knoblauch und Pinienkerne mit ganz wenig Olivenöl so schnell es geht fein hacken. Aus dem Zerkleinerer in ein Glas überführen, den Parmesan dazugeben und würzen nach Geschmack mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Zitronensaft bzw. einer Prise Zitronenschale. Mit Olivenöl bis zur gewünschten Konsistenz vermengen . Glatt streichen und mit einer Schicht Olivenöl überziehen. 

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